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Eine Schande für das Schweizer Eishockey: Warum die SIHF-Spitze zurücktreten muss

  • 16. Apr.
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 16. Apr.


Offener Brief an den Verwaltungsrat und

die Geschäftsleitung der Swiss Ice Hockey Federation


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An den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der Swiss Ice Hockey Federation,insbesondere an Präsident Urs Kessler


Was sich die Swiss Ice Hockey Federation in den letzten 24 Stunden geleistet hat, ist kein Zeichen von Führung, keine Haltung und schon gar keine Integrität. Es ist ein peinliches Schauspiel aus Widersprüchlichkeit, Opportunismus und moralischer Beliebigkeit.


Gestern erklärten Sie öffentlich, der Fall Patrick Fischer sei abgeschlossen. Heute stellen Sie ihn per sofort frei. Innerhalb eines einzigen Tages widersprechen Sie sich fundamental. Genau damit haben Sie nicht Patrick Fischer beschädigt, sondern vor allem sich selbst. Ein Verband, der innert Stunden seine Haltung komplett wechselt, zeigt nicht Charakter, sondern Orientierungslosigkeit. Er zeigt kein Rückgrat, sondern hektischen Gehorsam gegenüber dem öffentlichen Druck.


Wer gestern noch erklärt, die Angelegenheit sei erledigt, und heute plötzlich eine Werte- und Vertrauensdebatte entdeckt, offenbart vor allem eines: fehlende Führung. Ihre erste Mitteilung war entweder fahrlässig, oberflächlich und verantwortungslos – oder Ihre zweite ist ein durchschaubares Bauernopfer, um den eigenen Imageschaden zu begrenzen. In beiden Fällen ist Ihre Position an der Spitze dieses Verbandes nicht mehr tragbar.


Besonders Präsident Urs Kessler trägt dafür die politische Verantwortung. Wer als Präsident erst öffentlich Entwarnung gibt und nur einen Tag später den kompletten Kurs ändert, hat jede Glaubwürdigkeit verspielt. So führt man keinen nationalen Sportverband. So verwaltet man bloss noch den eigenen Schaden. Wer in einer derart zentralen Frage so kopflos, widersprüchlich und ohne klare Linie handelt, sollte nicht Präsident der Swiss Ice Hockey Federation bleiben.


Darum ist für mich klar: Urs Kessler muss mit sofortiger Wirkung zurücktreten.


Ebenso muss sich der gesamte Verwaltungsrat die Frage gefallen lassen, wie er ein solches Kommunikations- und Führungsdesaster zulassen konnte. Wer diese Kehrtwende mitträgt, trägt auch die Verantwortung für den entstandenen Vertrauensverlust. Es reicht nicht, im Nachhinein von Werten zu sprechen, wenn man sie in der eigenen Führungspraxis innert 24 Stunden selbst zerlegt.


Auch die Geschäftsleitung kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Ein Verband dieser Grösse produziert eine solche öffentliche Blamage nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis eines Führungsversagens auf mehreren Ebenen. Genau deshalb ist es nicht mit ein paar bedauernden Sätzen getan. Wenn es noch einen Rest an Verantwortungsbewusstsein gibt, dann müssen auch Verwaltungsrat und Geschäftsleitung die personellen Konsequenzen ziehen.


Ich fordere deshalb:
den sofortigen Rücktritt von Urs Kessler als Präsident,
den Rücktritt des gesamten Verwaltungsrats,
sowie den Rücktritt der gesamten Geschäftsleitung.

Was hier passiert ist, ist nicht bloss eine Fehlkommunikation. Es ist ein Offenbarungseid. Es zeigt, dass dieser Verband weder eine stabile Haltung noch eine verlässliche Führung besitzt. Die SIHF hat sich mit ihrem Verhalten selbst entlarvt: als Organisation, die zuerst beschwichtigt, dann einknickt und am Ende beides zugleich sein will – moralisch empört und politisch bequem.


Ein Verband, der so handelt, beschädigt das Schweizer Eishockey weit über diesen Einzelfall hinaus. Er beschädigt das Vertrauen der Fans, der Mitglieder, der Vereine und auch der Spieler. Wer glaubt, man könne einen solchen Vorgang mit einer hektischen Kehrtwende und einigen wohlklingenden Formulierungen befrieden, hat den Bezug zur Realität verloren.


Darum ziehe ich für mich eine klare Konsequenz: Boykott.


Ich rufe alle Fans, Unterstützer, Partner und Verantwortlichen im Schweizer Eishockey dazu auf, sich ernsthaft zu fragen, ob sie dieses Verhalten weiter mittragen wollen. Wer diesem Verband jetzt noch einfach zur Tagesordnung verhilft, akzeptiert genau jene Führungskultur, die dieses Desaster erst möglich gemacht hat. Boykott ist in dieser Situation kein Extrem, sondern eine legitime Antwort auf Widersprüchlichkeit, Verlogenheit und fehlende Verantwortung an der Spitze.


Das Schweizer Eishockey verdient mehr als diese Führung. Es verdient Haltung, Klarheit und Rückgrat. Solange diese Spitze im Amt bleibt, ist all das nicht glaubwürdig.


Diese Entwicklung ist eine Schande für das Schweizer Eishockey.


Falls Sie noch einen Rest an Verantwortung gegenüber dem Sport haben, dann ziehen Sie jetzt die einzig richtige Konsequenz: Treten Sie zurück.


Nicht Patrick Fischer hat sich in diesen 24 Stunden am stärksten demontiert – sondern die SIHF-Spitze selbst. Wer sich innert eines Tages derart widerspricht, hat jedes Recht verloren, von Werten, Vertrauen und Integrität zu sprechen.


Mail direkt an  info@sihf.ch

Betreff:

Rücktrittsforderung nach Ihrem Führungsversagen im Fall Patrick Fischer


Sehr geehrte Damen und Herren


Was die Swiss Ice Hockey Federation in den letzten 24 Stunden kommuniziert hat, ist ein Offenbarungseid.


Gestern erklärten Sie öffentlich, der Fall Patrick Fischer sei abgeschlossen. Heute stellen Sie ihn per sofort frei. Diese Kehrtwende innert eines Tages ist nicht glaubwürdig, nicht integer und eines nationalen Sportverbands unwürdig.


Entweder war Ihre erste Beurteilung fahrlässig und verantwortungslos – oder Ihre heutige Entscheidung ist opportunistisch und vom öffentlichen Druck getrieben. Beides disqualifiziert die aktuelle Führung.


Besonders Präsident Urs Kessler trägt für dieses Desaster die Verantwortung. Wer erst Entwarnung gibt und nur Stunden später das Gegenteil tut, hat seine Glaubwürdigkeit verspielt. Ich fordere deshalb seinen sofortigen Rücktritt.


Darüber hinaus fordere ich auch den Rücktritt des gesamten Verwaltungsrats und der gesamten Geschäftsleitung. Dieses Führungsversagen beschädigt das Vertrauen in den Verband und ist eine Schande für das Schweizer Eishockey.


Ich werde daraus für mich die Konsequenzen ziehen und zum Boykott dieses Verbands aufrufen.


Grüsse

[Name]


Links der Schande:

Montag, 13. April 2026


Mittwoch, 15. April 2026




Lasst Patrick Fischer

die WM coachen.


Öffentliche Unterstützungsbewegung







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